Rund 100 Tage nach der Offensive zur Rückeroberung der Stadt Mosul haben die Kämpfe im östlichen Teil so weit nachgelassen, dass 30 Schulen wieder öffnen konnten.  Das teilte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen am 24. Jänner 2017 in Köln mit. Seit vergangener Woche besuchten 16.000 Schülerinnen und Schüler in Ost-Mosul wieder den Unterricht. Einige Schulen seien dort bis zu zwei Jahre lang geschlossen gewesen und ein Großteil der Mädchen habe keinen Zugang zu Bildung gehabt. Sobald es die Sicherheitslage zulasse, sollten in den kommenden Wochen 40 weitere Schulen ihre Tore für insgesamt 40.000 Mädchen und Jungen öffnen. Viele Schulgebäude seien für militärische Zwecke genutzt oder durch die Kämpfe schwer beschädigt worden. (pm)