DIE KERZE DER HOFFNUNG BRENNT…
…für Deusdedit Ssekabira (Uganda). Der katholische Priester der Diözese Masaka wurde am 3. Dezember 2025 von bewaffneten Männern aus einem Fahrzeug gezerrt und verschleppt. Fast zwei Wochen lang blieb sein Aufenthaltsort unbekannt. Erst am 14. Dezember bestätigte das ugandische Verteidigungsministerium seine Festnahme und warf ihm „gewalttätige subversive Aktivitäten gegen den Staat“ vor.
Die Vereinigung katholischer Juristen Ugandas bezeichnete das Vorgehen als klaren Verstoß gegen die Verfassung.
Weder Familie noch Anwälte erhielten Zugang zu ihm, obwohl die Verfassung eine Vorführung vor Gericht innerhalb von 48 Stunden vorschreibt. Zehn Tage Geheimhaltung kämen einem Verschwindenlassen gleich, das sowohl nach ugandischem Recht als auch nach internationalem Recht verboten sei.
Der Fall wirft ernste Fragen nach Rechtsstaatlichkeit und Schutz grundlegender Bürgerrechte in Uganda auf. (fides)
UPDATE März 2026: Richterin Victoria Nakintu Katamba entschied, dass Pfarrer Ssekabira gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 15 Millionen Schilling (3.600 Euro) sowie einer Bürgschaft in Höhe von 50 Millionen Schilling (12.000 Euro) freigelassen wird. Das Urteil beendet eine mehr als zweimonatige Haft, nachdem frühere Versuche, seine Freilassung zu erwirken, gescheitert waren. (fides)
Wie funktioniert es? PDF-Dokument(e) ausdrucken und unterschreiben (bzw. unterschreiben lassen: im Freundinnen-/Bekanntenkreis, in ihrer Gemeinde/Pfarre/Aktiv-Gruppe etc.) und per Post an die angegebene Adresse schicken.
Bitte schicken Sie keine Petitionslisten mehr, D. Ssekabira ist frei. Danke für die Unterstützung in dem Fall!