Frauen und Mädchen fördern

Ausbildung schafft Selbstständigkeit.

BILDUNGSARBEIT & NOTHILFE

Gemeinsam können wir etwas verändern.

In vielen Projekten stehen bei uns Frauen im Mittelpunkt.
Weil gerade Mädchen die verletzlichste Gruppe in vielen Projektländern sind.
Sie werden häufig sexuell missbraucht und von Bildung ferngehalten.
Gerade junge Frauen sind sehr motiviert. Mit Bildung steigt ihr Selbstbewusstsein.
Bildung gibt ihnen die Chance, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. 

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Ob Haare schneiden oder Schmuck herstellen – es sind erste Schritte für die jungen Frauen

Minia in der ägyptischen Wüste ist die Hochburg des fundamentalistischen Teils der Muslimbrüder. Hier, in dieser von christenfeindlichen Parolen geprägten Provinz, eine Pfarre zu leiten, gleicht einem Himmelfahrtskommando. Unsere bisherige Hilfe hat dem dort ansässigen Pfarrer Magdy Mut gemacht. Nun startet er Ausbildungs-Projekte, die eines gemeinsam haben: Sie bauen auf die jungen Frauen im Ort und stärken sie.

Die Kurse beinhalten Schmuck basteln für den Verkauf, Kleider nähen für den Eigenbedarf, eine Lehre zur Frisörin machen. Das Leben pulsiert. Die CiN-Spenden greifen unter die Arme, wo Friseurbedarf, Stoffe wie Nähmaschinen und Schmuckperlen gebraucht und Lehrkräfte gefunden werden müssen.Das ist eine Chance auf eigenständiges Leben und die jungen Frauen ergreifen diese Chance mit beiden Händen. Das kommt dann auch der Familie und dem ganzen Dorf zugute. Auf sie zu setzen, bedeutet nachhaltige und familiengebundene Projektarbeit.

Chance auf Zukunft

„Die Familien sehen durch die Ausbildungen, dass die jungen Frauen der Familie und dem Dorf weit mehr bieten und an einer besseren Zukunft mitarbeiten können, als ihnen jahrhundertelang zugetraut wurde. Es sind kleine Samenkörner der Hoffnung. Schon jetzt erleben wir in den Projekten, dass aus diesen Samenkörnern mit Gottes Segen kleine Bäume werden, die Früchte der Hoffnung tragen.“

Dr. Elmar Kuhn
Generalsekretär, Christen in Not

 

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Krankenschwestern – Ausbildung

Krankenschwestern – Ausbildung

Verstreut über das riesige Land leben die Ärmsten der Armen: Die meist christlichen Tagelöhner! Auf den Ländereien der muslimischen Großgrundbesitzer arbeiten sie als Lohnsklaven. Die Ausbildung im Schwestern-Spital in Hyderabad ist für die Töchter der Familien die einzige Chance, ein eigenbestimmtes Leben zu führen. 

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Aufkeimende Hoffnung anstelle von Lohnsklaverei  – Sr. Anthony mit drei künftigen Schülerinnen (s. Bild)

Aufkeimende Hoffnung anstelle von Lohnsklaverei

Das  Krankenhaus der Schwestern liegt im Süden Pakistans. Hier leben die Menschen verstreut in wüstenähnlichen Gebieten, die vor allem landwirtschaftlich genutzt werden. Noch immer herrschen überall Großgrundbesitzer in einem feudalen System. Die Minderheiten der Christen und Hindus leben meist in Lohnsklaverei, Vergewaltigungen von jungen Mädchen kommen immer wieder vor, ähnlich wie einst in Europa in feudalen Systemen des Mittelalters. Auch deshalb versuchen die Eltern, ihre minderjährigen Töchter möglichst schnell zu verheiraten, um sie in eine geschütztere Umgebung zu bringen. Außerhalb der Städte, auf dem Land, gibt es kein funktionierendes Gesundheitssystem. Die Tagelöhner können sich weder die Kosten für die Fahrt ins Krankenhaus in der Stadt noch Arzt und Medikamente leisten.

Hier setzt die Arbeit der Schwestern an. Das Krankenhaus unterhält und betreut kleine (zum Teil mobile) Krankenstationen bei den weit abgelegenen Feldern der Großgrundbesitzer. Die enorme Hitze (im Sommer bis zu 50 Grad) lastet schwer auf den Familien der Tagelöhner. Wer krank wird, hat darunter besonders zu leiden – und kann nichts dazuverdienen. Die Krankenstationen leisten Erste Hilfe und stehen bei der Geburt bei. Das ist wichtig, weil die Mütter schon sehr bald wieder zu arbeiten beginnen  müssen, damit die Familie genug zum Leben hat.

Diese Krankenstationen brauchen ausgebildete Krankenschwestern. So ist das Ausbildungsprogramm der Ordensschwestern entstanden.
Junge Mädchen vom Land werden in die zweijährige Ausbildung (plus ein weiteres Praxisjahr im Krankenhaus) aufgenommen und leben fast das ganze Jahr im Spital. Viele kommen nur zu Weihnachten nach Hause.

Mit dem CiN-Patenschafts-Programm konnten wir die die Kosten für Ausbildung und Unterbringung der Mädchen decken. Denn die 23 Euro Schulgeld im Monat sind für die Tagelöhnerfamilien nicht leistbar (ein Lohnsklave auf dem Feld verdient ca. 80 Euro im Monat, eine Frau, die die gleiche Arbeit macht, nur 45 Euro. Kinder, die mithelfen müssen, bekommen gar nur 25 Euro).

Die Schwesternschule blutet finanziell aus. Denn die Kosten für die Lehrausstattung, Lehrkräfte, Sicherheitsleute und Gebäude können von der Diözese nicht mehr finanziert werden. Die Schwestern des Konvents (sh. Bild) bitten um Ihre Hilfe. Mit einer Projektpatenschaft
(monatlich 23 Euro) für die Schule tragen Sie zum Erhalt der Ausbildung bei.

Nur so können das Leuchtfeuer der Hilfe für die Tagelöhner und dieser Rettungsanker für die jungen Frauen langfristig gesichert werden. Nach ihrer Hebammenausbildung wollen sie bei der Gesundheitsfürsorge für die Frauen in ihrem Dorf den Landarbeiterfamilien helfen. So wird nach und nach das Beispiel gut ausgebildeter Krankenschwestern das Bild ändern, das die muslimische Mehrheit auf dem Land von den Christen hat. Und es wird zu mehr Respekt gegenüber der Leistung von Mädchen führen. Eine echte Win-Win-Situation für die Christen unter Pakistans Landbevölkerung.

Lakhmi´s Schicksal

Lakhmi Herchand stammt aus einer vom Hinduismus konvertierten katholischen Familie. Ihr Vater arbeitet bis 13.00 Uhr auf den Feldern und danach als Arbeiter und verdient etwa 8000 Rupien, also rund 40 Euro, im Monat. Lakhmi hat drei Brüder und fünf Schwestern. Drei von diesen acht Kindern studieren. Ein Bruder arbeitet als Seemann. Er verdient ebenfalls rund 40 Euro pro Monat.
Lakhmi Herchand hat die Matura gemacht und will nach der Hebammenausbildung ein Studium beginnen. Die Familie hat alle denkbaren Opfer gebracht, damit es die Kinder einmal besser haben können.
Zurzeit hilft eine Missionarin der Familie. Wenn diese irische Nonne nicht hilft, kann Lakhmi ihr Studium nicht fortsetzen. Es liegt an uns, ob sie ein selbstbestimmtes Leben vor sich hat oder nicht. Unsere Spenden entscheiden über ihr Schicksal – und das aller anderen Studentinnen.

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Ausbildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. 

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